Weltweit hat das Surfen im Internet auf mobilen Geräten massiv zugenommen. Mehr als die Hälfte aller User benutzt dafür mittlerweile lieber das Smartphone oder Tablet als den heimischen PC. Das heisst, dass jeder zweite potenzielle Kunde Ihre Seite auf einem mobilen Gerät aufruft. Statistiken zeigen ausserdem, dass User nicht mobil-optimierte Seiten oder solche mit langsamer Ladezeit fünfmal schneller verlassen. Auch im Web gilt die Devise: «Der Kunde ist König», deshalb ist es ratsam, diese Zahlen nicht zu unterschätzen. Mit einer sauberen mobilen Optimierung erhöhen Sie den Traffic auf Ihrer Seite und damit schlussendlich auch die erfolgreiche Vermarktung Ihrer Produkte oder Dienstleistung.

Wie wird optimiert?

Unter «mobiler Optimierung» versteht man alle Massnahmen, welche die bestmögliche Anzeige und Nutzung von Webinhalten auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablet zum Ziel haben. Da diese Optimierung zur Verbesserung der Usability beiträgt, hat sie Google sogar zum Rankingfaktor gemacht: «Da immer mehr Menschen Mobilgeräte für den Zugriff auf das Internet verwenden, müssen sich unsere Algorithmen diesen Nutzungsgewohnheiten anpassen», so das offizielle Statement.

Wenn Sie Ihre Webseite nun für mobile Endgeräte optimieren möchten, gibt es grundsätzlich zwei Lösungswege:

  1. Die Webseite und all ihre Funktionen werden im Responsive Design konzeptioniert, gestaltet und programmiert: Hierbei passen sich die Webinhalte wie Fenster, Textelemente oder Frames an die Bildschirmgrösse des jeweiligen Endgerätes an. Dabei spielt es keine Rolle, ob der User über ein 10 Zoll grosses Tablet- oder ein 4 Zoll grosses Smartphone-Display auf die Seite zugreift. Wichtig ist dabei, möglichst alle Inhalte verlustfrei für die jeweilige Bildschirmgrösse abzubilden.
  2. Es wird eine zweite Seitenversion erstellt, die speziell für mobile Inhalte eingerichtet wird: Dafür müssen sämtliche Inhalte auf eine Mobile-URL übertragen werden. Schwierig dabei ist, dass alle Inhalte, die auf dem Desktop sichtbar sind, auf die Mobile-URL umgeleitet werden müssen. Deshalb wird mittlerweile von den meisten Unternehmen für langfristige Lösungen die responsive Webseite bevorzugt.
Was gilt es zu beachten?
  • Inhalte müssen von Anfang an klar strukturiert werden, da sie auch auf einem kleinen Bildschirm erfassbar und verständlich sein müssen.
  • Animationen sind mit Vorsicht zu geniessen – die Bedienung kann auf älteren Devices für den User mühsam sein. Von Pop-ups besser grundsätzlich die Finger lassen.
  • Aufgepasst bei der Bildausgabe, so können Sie wertvolle Bandbreite und damit Ladezeit sparen.
  • Eine möglichst reduzierte, übersichtliche Navigation ist auf allen Devices sinnvoll, da sie dem User das Stöbern auf der Seite erleichtert und somit attraktiver macht.

Sie können sicher sein, dass wir in Zusammenarbeit mit der NORDFABRIK (Konzeption, Design) Ihre Webseite immer mit Blick auf die Benutzerfreundlichkeit und neuste technische Standards programmieren. Die mobile Optimierung ist so zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

AUTOREN: KATHLEEN PESCHKE (internezzo AG), KATRIN SANER
BILD: SHUTTERSTOCK