Fakt ist: Es gibt ständig etwas Neues. Mal sind es kleinere funktionale Updates bei Instagram, ein andermal ändert facebook den Newsfeed-Algorhythmus. Hier den Überblick zu behalten, erfordert kontinuierlich Research und Monitoring der entsprechenden Kanäle. Eine «neverending story»!

Was uns in der NORDFABRIK daher vielmehr interessiert ist: Wie verbreiten wir den Content (für unsere Kunden) an den (End)kunden/Interessenten/ User/Abonennten, um eine quantitative aber auch qualitative Reichweite zu erhalten? Anstatt Ihnen diese komplexe Frage zu übersetzen, beantworte ich sie gleich verständlich: Wir wollen mit den Inhalten auf Social Media viele und gute Leads erreichen – die Antwort heisst «Mund-zu-Mund-Propaganda».

Angenommen wir veröffentlichen einen Post auf unserem facebook-Business-Account mit der folgenden Aussage: «Wir gestalten und programmieren Ihre Webseite – genau nach Ihrem Geschmack, Timing und Budget.» Diese Aussage/Werbung klingt sympathisch, schön und nett, doch folgenden Haken hat das Ganze: Der User, den wir damit erreichen wollen, ist noch nicht Kunde bei uns, wir haben ihn zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht zu einem Lead konvertieren können. Einzig mit dieser Aussage können wir ihn noch nicht von unserer Arbeitsqualität überzeugen; unser Post hat so also nicht genügend Glaubwürdigkeit. Und genau hier kommt nun der Influencer (engl. «to influence»: beeinflussen) ins Spiel …

Influencer-Marketing

Das sogenannte Influencer-Marketing ist eine wichtige Teildisziplin des Online-Marketings, bei der gezielt Meinungsmacher für Marketing- und Kommunikationszwecke eingesetzt werden. Das Ziel der Arbeit mit einem Influencer ist es, der Zielgruppe auf einer Vertrauensbasis zu begegnen, die den Wert und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens steigert. Mit einem Influencer haben wir also die Möglichkeit, die oben genannte Aussage von einer für den User autoritären und/oder vertrauenswürdigen Person veröffentlichen zu lassen bzw. den Influencer entsprechend selber den Content aufbereiten zu lassen. So könnte die Aussage eines Influencers folgende sein: «Meine neue Webseite mit Verlinkung zu meinem Blog ist online – vielen Dank der Firma NORDFABRIK, welche dies mit fehlerfreiem Konzept, zeitgemässem Design, rascher Umsetzung und kundenfreundlichem Support möglich gemacht hat.»

Sie denken jetzt vielleicht, dass der Influencer aus unserem Beispiel nach diesem einen Post bereits wieder arbeitslos ist? Faktisch gesehen, ja – er wird wohl in den nächsten 12 Monaten nicht nochmal von unserem gleichen Angebot profitieren. Entsprechend ist dieser Influencer nicht ein klassischer Influencer, wie es zum Beispiel Roger Federer für Sunrise ist – wo die Ausgangslage der Kommunikationsmassnahmen völlig anders aussieht. Roger hat die Aufgabe, für verschiedene Werbeformate mit seiner Autorität zu werben und ist somit ein Key-Influencer. In unserem Fall ist das anders, unser Influencer gehört in die Sparte Social Influencer. Für unsere Branche eignet sich aber auch ein sogenannter Peer Influencer, wobei sich diese meist aus den Arbeitnehmenden automatisch ergeben. Je nach Branche ist Influencer also nicht gleich Influencer! Ziel, Zweck und Format des Contents entscheiden, welche Art Influencer infrage kommt.

Zusammengefasst können wir sagen, dass Informationen, welche durch Influencer geteilt werden, an Relevanz vom User höher gewertet werden als Inhalte in klassischen Medien oder solche, die «nur» durch ein Unternehmen geteilt werden. Denn Influencer haben einen klaren Vorteil: Sie sind auf einer Wellenlänge mit dem User und dadurch sympathisch, haben eine höhere Glaubwürdigkeit und letztendlich eine grössere Reichweite. Ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es darum geht, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu präsentieren und platzieren.

Autorin: SINA WINOWSKY
Bild: Adobe Stock / www.influma.com/blog/influencer-marketing-was-sind-influencer